Sonntag, 8. Februar 2009

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Dienstag, 3. Februar 2009

Ab in die Sonne und billig noch dazu. Unser Urlaub auf Fuerteventura.

Jandia, Fuerteventura, 29.11.- 08.12.2008

Samstag, d. 29.11.08

Der Wecker klingelte kurz nach 3:00 Uhr, um 4:20 Uhr kam das Taxi, pünktlich um 6:00 Uhr startete der Flieger. Nach 5 Stunden landeten wir auf dem einzigen Flugplatz der Insel. Da wir ganz in den Süden fuhren, brauchten wir 2 Stunden, ehe wir als letzte Fahrgäste unser Apartmenthotel Alameda erreicht hatten.


Wir packten nur ein paar Sachen aus und zogen uns etwas luftiger an, dann gingen wir auf Erkundungstour. Zuerst tranken wir Kaffee und Wasser. Wir blieben eine ganze Weile, genossen die Sonne und das Wellenrauschen und gingen erst, als die steigende Flut das Wasser immer näher brachte. Auf dem Rückweg schrieben wir in einem Hotel Mails, kauften Karten und Wasser. Dann hatten wir noch eine Stunde im Zimmer, bevor wir zum 1. Mal zum Abendbrot gingen.

Wir fanden recht gute Sachen auf dem Buffet, Warmes und Kaltes und reichlich Salate und Obst. Abends gingen wir noch in den Ort bummeln, diesmal Richtung Süden. Es waren viele Geschäfte offen. Zum Schluss tranken wir Sangria, dann trollten wir uns in unser Hotel. Wir fanden es schön gemütlicher in unserem Zimmer.

Sonntag, d. 30.11.08

8:00 Uhr Frühstück. 10:00 Uhr hatten wir unser Begrüßungstreffen. Wir liefen danach gleich los nach Morro Jable, besichtigten den Hafen, lernten an Hand einer Zeitung etwas Spanisch und kletterten dann wieder über den Berg in Richtung Sandstrand. Bevor wir badeten, tranken wir Kaffee und aßen Knoblauchbrot.

Wenig später genossen wir 2 Stunden lang FKK am herrlich breiten Sandstrand, fast allein. Es waren hohe Wellen, die Fahne zeigte rot und ich begnügte mich mit Nassmachen. Dieter ging rein und floh immer rechtzeitig vor den Wellen. Etwa um 16 Uhr liefen wir heimwärts, blieben noch kurz am Robinson-Club beim Schlappenwerfen sitzen, bevor wir im Hotel ankamen.

Nach dem Abendbrot, das wieder ausgezeichnet schmeckte, liefen wir in Richtung Norden. An einem schönen Platz mit Marmorbänken sprachen wir mit einem schwedischen Ehepaar, mit dem wir dann einen netten Abschiedsabend in der Pizzeria Pico-Pico bei Wein und Wasser verbrachten.


Montag, d. 1.12.08

Um 11:00 Uhr verließen wir das Hotel, es waren 28 Grad. Zunächst verbrachten wir eine halbe Stunde in einem Internetcafe. Dann gingen wir auf der Strandpromenade los in Richtung Costa Calma. An einer kleinen Kneipe hörte die Promenade auf und es ging weiter im Sand.

Als das Wasser immer höher stieg und der Weg zusehends unbequemer wurde, erklommen wir die Steilküste über viele Stufen. Der Ausblick von dort oben war fantastisch. Und dort war ein Luxushotel am anderen, auch mit herrlich großen Pools. Direkt vor dem Hotel fuhr ein Bus ab, der uns zurück nach Jandia brachte. Wir trafen eine dreiviertel Stunde vor dem Abendbrot ein, welches wieder köstlich mundete.


Dienstag, d. 2.12.08

Nach dem ausgiebigen Essen machten wir uns auf nach Morro Jable. Zuerst suchten wir die Post, fanden sie auch, aber sie war so voll, dass ich kapitulierte. Dieter bat dann einen Hotelangestellten, uns Briefmarken mitzubringen. Anschließend tranken wir an der Promenade Kaffee. Diesmal war nur die gelbe Fahne gehisst. Wir stiegen dann über viele Treppen den Berg hinan und blieben an einem schönen Aussichtspunkt stehen, von wo wir die Fähre nach Gran Canaria sehen konnten.
Auf dem Rückweg kehrten wir bei RIU Palace ein und tranken auf der Terrasse einen Kaffee, dann war es schon knapp zum Abendbrot. Dieses war wieder superlecker mit Rosenkohl, Spinat, Bratkartoffeln und Kroketten. Nach dem Abendbrot spazierten wir in Richtung Norden, einmal hin, einmal zurück. Dann sahen wir fern, tranken Wein.

Mittwoch, d. 3.12.08


Wir waren überrascht, dass es bereits 8:00 Uhr war, als wir aufstanden, aber es ist halt bis um 7:00 Uhr richtig dunkel. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Costa Calma. Dort schlenderten wir über den afrikanischen Markt. Wir tranken einen Kaffee, dann machten wir uns auf in Richtung Süden, immer an der Küste entlang.

An jeder Ecke mussten wir über Lavageröll klettern - bei Flut geht dies an einigen Stellen gar nicht. Als wir um 3 oder 4 solcher Engstellen herumgeklettert waren, eröffnete sich uns eine andere Landschaft: Es kam das Paradies der Wind- und Kiteserver. Dort ist bei Ebbe ein riesiges Areal wasserfrei - allerdings wird auch das von Sielwasser durchzogen. Da die Flut schon leicht anstieg, wollte Dieter zur Sicherheit lieber schnell zur richtigen Küste. Ich hatte inzwischen beim Durchwaten eines Siels die Schuhe ausgezogen und lief nun barfuss durch jedes Wasser. Es dauerte lange, bis wir die Küste erreicht hatten. Das Wasser ließ sich aber noch Zeit...


Wir kamen dann zu einer Bude, wo wir Kaffee tranken und Leute befragten, wo hier ein Bus fährt. Es gab nur zwei Möglichkeiten: weiterlaufen bis nach Esquinzo oder zurück zu dem Kiteserverhotel Sol Gorriones. Sie boten uns an, uns auf ihrem Weg nach Costa Calma dorthin mitzunehmen. An der Haltestelle saßen bereits 3 Leute auf der gefliesten großen Bank. Mit einem Ehepaar aus Frankfurt unterhielt ich mich sehr nett, während Dieter mit einem anderen in politische Ost-West-Diskussionen verwickelt wurde. Wir waren halb vier dort angekommen, hatten die Hoffnung, dass um 16:00 Uhr ein Bus fährt, mussten uns aber bis 16:40 Uhr gedulden. Na ja, wir kamen gerade noch rechtzeitig zum leckeren Abendbrot. Danach blieben wir bei Wasser, Wein und Fernsehen im Quartier, es kam auch ein schöner Film (Wenn du mich brauchst).


Erstmalig sahen wir diese Streifenhörnchen in den USA. Hier trifft man die zutraulichen Tierchen am Strand an.

Donnerstag, d. 4.12.08

So langsam wird es normal, dass wir erst um 8:00 Uhr aufstehen :-) Um 9:00 Uhr gehen wir frühstücken. Um 12 Uhr begaben wir uns aus dem Haus. Im Internetcafe schrieben wir ein paar Mails und riefen einige Leute an - das funktionierte wunderbar!
Dann gingen wir an den Strand am Leuchtturm und legten uns hinter Büsche in den Dünen. Vorn war mir zuviel Wind, aber ich ging auch gleich ins Wasser, was an dieser Stelle sehr schön war. Wir blieben bis nach 16:00 Uhr am Strand und lernten Spanisch - es ist mühsam :-)

Nach dem Abendessen liefen wir auf der Strandpromenade bis nach Morro und tranken dort ein Glas Wein. Wir saßen nahe am Wasser. Und als wir gehen wollten trafen wir die Leute aus Frankfurt vom Vortag wieder. Wir schwatzten noch eine Weile auf der Bank. Wir zeigten Fotos vom Kronenkranich, der in den Dünen lebt und von Leuten gefüttert wird. Wir liefen dann noch bis zum Leuchtturm, weil ich sehen wollte, wie hoch die Flut kommt. Man sah aber nichts Besonderes. Doch das alles war weiter als gedacht: Dieser Abendausflug waren 8-10 km.

Freitag, d. 5.12.08

Heute standen wir zeitig auf und gingen um 8:00 Uhr frühstücken, weil wir nach Costa Calma fahren wollten, um an die Westküste zu laufen. Wir nahmen den Bus um 9:30 Uhr und liefen um halb elf Uhr los, vorbei an 45 Windrädern ging es in die Sand- und Steinwüste des Naturparks von Jandia. Nach dem 2. Höhenzug sah man auch schon das Meer auf der Westseite. Die Insel ist hier nur 5 km breit und man kann beide Küsten gleichzeitig erblicken. Nach einer Stunde hatten wir einen herrlichen Aussichtspunkt oberhalb der Steilküste erreicht, an dem wir rasteten. Die Felsformationen und die sich brechenden Wellen sahen traumhaft schön aus. Wir liefen dann eine Stunde in Richtung La Pared, immer an der Steilküste entlang.


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Übrigens das Apartmenthotel Alameda hat vielen Stammgäste. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Manche Stellen waren schon ziemlich schwierig, aber dann ging es leider gar nicht mehr weiter. Wir rasteten noch mal kurz, dann stiegen wir einen Sandweg hinauf. La Pared erschien uns dann doch zu weit, also liefen wir nach Costa Calma, welches wir nach 14:00 Uhr erreichten. Wir kehrten ein, tranken Kaffee und aßen Kleinigkeiten, bis um 15:30 Uhr ein Bus nach Jandia fuhr. Nach dem Abendessen sahen wir fern (Die Hochzeit meiner Töchter) und schrieben Karten bei Wein und Wasser.


Samstag, d. 6.12.08

Nach dem Frühstück gingen wir zuerst ins Internetcafe. Dann liefen wir bei relativ hohem Wasserstand unsere Küste nordwärts entlang, bis kurz vor dem Knoblauchbrot-Cafe, wo wir etwa 3 Stunden zum Baden, Sonnen und Spanischlernen verweilten.Dann gönnten wir uns noch starken Kaffee und das schärfste Knoblauchbrot, das wir je irgendwo gegessen haben. Um 16:00 Uhr liefen wir heimwärts, um 17:00 Uhr hatten wir das Hotel erreicht. Wir konnten gerade noch duschen und uns umziehen, da wir um 17:30 Uhr Abendbrot haben. Es gibt 3 Durchgänge und alle sind voll belegt. Danach blieben wir zu Hause.

Sonntag, d. 7.12.08

Nach dem Frühstück gingen wir ans Meer, Abschied nehmen. Das Meer war fast spiegelglatt und es schwamm sich wunderbar. Ich blieb eine ganze Weile drin, zumal die Sonne wegging und ich warten wollte, bis sie wieder da ist. Gegen halb vier gingen wir zur Strandpromenade in Morro und tranken Kaffee.
Montag, d. 8.12.08

Wir standen um 7:00 Uhr auf, frühstückten von 8:00 bis 9:00 und wurden um 10:00 Uhr vom Hotel abgeholt. Wir waren die ersten im Bus und sammelten mehr als eine Stunde lang Leute in allen Orten bis Costa Calma ein. Im Flughafen mussten wir lange anstehen, ließen dann noch unsere Meilen gut schreiben und schon war der "Last Call" für unseren Flug nach Nürnberg, der von 13:40 bis 19:00 Uhr dauerte. Mit Essen und Trinken, Focus und Kurzgeschichten lesen verging die Zeit recht schnell. Von Nürnberg bis Erfurt flogen wir innerhalb von 20 Minuten, aber eben erst nach 21 Uhr. Unser Sohn holte uns vom Flugplatz Erfurt ab und brachte uns wohlbehalten nach Hause.


Wanderungen auf Fuerteventura: 30 ausgewählte Wanderungen an den Küsten und in den Bergen der 'Sonneninsel'


Die beste Surf- und Badeinsel der Kanaren ist für einen reinen Strandurlaub viel zu schade. An den goldgelben Playas und der bizarr geformten Steilküste lassen sich stundenlange Küstenwanderungen unternehmen. Und auch das ursprüngliche Hinterland hält mit grünen Palmenoasen, malerischen Dörfern und sich im Wind drehenden Mühlen etliche Wanderziele bereit. Auch viele Gipfel wie der heilige Berg der Ureinwohner oder die ausgebrannten Vulkankrater im Norden lohnen einen Besuch.



Cursor auf das Bild halten, dann erscheint der Bildtext. Viel Spaß beim ansehen.

Übrigens geht es hier unten noch weiter.